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Matt hat rund 400 Einwohner; 25% der Erwerbstätigen beschäftigen sich mit Landwirtschaft, 57% mit Indrustrie und Gewerbe und 18% mit Dienstleistungen. Dank der Initiative der Dorfladengenossenschaft Matt und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung kann im Volg-Laden weiterhin alles für den Alltag Nötige eingekauft werden. Zwei Gasthäuser im Dorf selbst und zwei auf den Weissenbergen sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.
Matt , die mittlere der drei Sernftalergemeinden hat eine Fläche von 4096 ha und ist damit flächenmässig die viertgrösste Glarner Gemeinde. Ein grosser Teil davon liegt im Krauchtal, das sich zuerst gegen Osten und dann nordwärts bis hin zum Spitzmeilen hinziet. Hier erstrecken sich die Gemeindeeigenen Alpen Krauchtal, Riseten, Vorder. und Hinteregg. Auf der Terasse, ca. 500 Höhenmeter über dem Dorf, am Südhang des Gulderstockes liegen die Weissenberge. Diese Walsersiedlung, nachweislich schon zu früheren Zeiten bewohnt als der Talgrund, ist mit der Luftseilbahn Matt-Weissenberg (LMW) erschlossen und gilt als sonnen-reichster, ganzjährig bewohnter Ort des Kantons Glarus.
Markantestes Wahrzeichen im Dorf ist die Matter Kirche, die älter ist als unsere Eidgenossenschaft. Bis ins 10. Jahrhundert bildete das Glarnerland eine einzige Kirchgemeinde mit einem Gotteshaus in Glarus. Wegen dem langen und im Winter gefährlichen Weg aus dem Sernftal nach Glarus gestatteten die Äbtissin von Säckingen und der Bischof von Konstanz 1261 den den Bau einer Kapelle in Matt, die schon 1273 zur Pfarrkirche erhoben wurde.
Die zwei bedeutensten Gewerbebetriebe in Matt sind das Baugeschäft Marti AG - hervorgegangen aus dem Steinbruch am nördlichen Dorfeingang - und die Schreinerei und Zimmerei Holzbau Marti AG.
In den Schul - und Sportanlagen gegenüber der Kirche werden die Oberstufenschüler aus Engi, Matt und Elm gemeinsam unterrichtet.
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